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        <keyword xml:lang="en">Mobbing; Cybermobbing; Jugendliche; Schule; Peers; Soziale Ausgrenzung; Diskriminierung; Soziale Beziehungen; Soziale Probleme; Psychische Belastung; Emotionale Belastung; Benachteiligte Gruppen; Behinderung; Armut; Sexuelle Orientierung; Geschlechtsidentität; Online-Kommunikation; Soziale Medien; Digitale Kommunikation; Gewalt unter Jugendlichen; Intervention; Prävention; Beratung; Online-Befragung; Quantitative Studie; Repräsentative Stichprobe; Panelbefragung; Gewichtung</keyword><keyword xml:lang="de">Mobbing; Cybermobbing; Jugendliche; Schule; Peers; Soziale Ausgrenzung; Diskriminierung; Soziale Beziehungen; Soziale Probleme; Psychische Belastung; Emotionale Belastung; Benachteiligte Gruppen; Behinderung; Armut; Sexuelle Orientierung; Geschlechtsidentität; Online-Kommunikation; Soziale Medien; Digitale Kommunikation; Gewalt unter Jugendlichen; Intervention; Prävention; Beratung; Online-Befragung; Quantitative Studie; Repräsentative Stichprobe; Panelbefragung; Gewichtung</keyword>
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      <abstract xml:lang="en">Die vorliegende quantitative Studie untersucht Prävalenzen, Erscheinungsformen und Folgen von Mobbing von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland. Grundlage ist eine bevölkerungsrepräsentativ quotierte und gewichtete Online-Befragung von 2.170 Personen im Alter von 14 bis 21 Jahren, die eigene Mobbingerfahrungen (Opfer), beobachtete Vorfälle (Zeuginnen) sowie selbst ausgeübtes Mobbing (Täterinnen) umfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass 47 % der Befragten bereits Opfer von Mobbing waren, 61 % Mobbing beobachtet haben und 7 % angeben, selbst andere gemobbt oder mitgemacht zu haben. Besonders häufig treten verbale und soziale Mobbingformen auf; die Schule ist der häufigste soziale Kontext, gefolgt von Cybermobbing. Träger*innen von Vulnerabilitätsmerkmalen, insbesondere Jugendliche mit Beeinträchtigung, Armutserfahrungen oder LGBTQ+-Zugehörigkeit, sind signifikant häufiger betroffen. Die Belastung der Opfer ist hoch: 57 % berichten von starker emotionaler Belastung, die häufig über Jahre bestehen bleibt. Viele Betroffene sprechen nicht über ihre Erfahrungen; als Gründe nennen sie vor allem Scham, Angst oder die Erwartung, dass Hilfe nichts bewirkt. Auch die Belastung von Zeug*innen ist mit 40 % starker emotionaler Belastung hoch und dauert lang an. Unterstützungsangebote sind Jugendlichen insgesamt wenig bekannt und werden selten genutzt. Auch institutionelle Maßnahmen an Schulen oder Ausbildungsorten werden nur von einem Teil der Befragten wahrgenommen. Die Studie identifiziert deutlichen Handlungsbedarf in Prävention, Intervention und Versorgung. Jugendliche bewerten insbesondere Pflichtangebote zur sozialen Kompetenzförderung sowie Schulungen für Eltern und Lehrkräfte als besonders wirksam. Insgesamt zeigt die Untersuchung, dass Mobbing für Jugendliche ein weit verbreitetes, emotional stark belastendes Problem darstellt, dessen Bewältigung verbesserte strukturelle, pädagogische und niedrigschwellige Unterstützungsangebote erfordert.</abstract><abstract xml:lang="de">Die vorliegende quantitative Studie untersucht Prävalenzen, Erscheinungsformen und Folgen von Mobbing von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland. Grundlage ist eine bevölkerungsrepräsentativ quotierte und gewichtete Online-Befragung von 2.170 Personen im Alter von 14 bis 21 Jahren, die eigene Mobbingerfahrungen (Opfer), beobachtete Vorfälle (Zeuginnen) sowie selbst ausgeübtes Mobbing (Täterinnen) umfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass 47 % der Befragten bereits Opfer von Mobbing waren, 61 % Mobbing beobachtet haben und 7 % angeben, selbst andere gemobbt oder mitgemacht zu haben. Besonders häufig treten verbale und soziale Mobbingformen auf; die Schule ist der häufigste soziale Kontext, gefolgt von Cybermobbing. Träger*innen von Vulnerabilitätsmerkmalen, insbesondere Jugendliche mit Beeinträchtigung, Armutserfahrungen oder LGBTQ+-Zugehörigkeit, sind signifikant häufiger betroffen. Die Belastung der Opfer ist hoch: 57 % berichten von starker emotionaler Belastung, die häufig über Jahre bestehen bleibt. Viele Betroffene sprechen nicht über ihre Erfahrungen; als Gründe nennen sie vor allem Scham, Angst oder die Erwartung, dass Hilfe nichts bewirkt. Auch die Belastung von Zeug*innen ist mit 40 % starker emotionaler Belastung hoch und dauert lang an. Unterstützungsangebote sind Jugendlichen insgesamt wenig bekannt und werden selten genutzt. Auch institutionelle Maßnahmen an Schulen oder Ausbildungsorten werden nur von einem Teil der Befragten wahrgenommen. Die Studie identifiziert deutlichen Handlungsbedarf in Prävention, Intervention und Versorgung. Jugendliche bewerten insbesondere Pflichtangebote zur sozialen Kompetenzförderung sowie Schulungen für Eltern und Lehrkräfte als besonders wirksam. Insgesamt zeigt die Untersuchung, dass Mobbing für Jugendliche ein weit verbreitetes, emotional stark belastendes Problem darstellt, dessen Bewältigung verbesserte strukturelle, pädagogische und niedrigschwellige Unterstützungsangebote erfordert.</abstract>
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        <sampProc xml:lang="en">Nicht-probabilistische Quotenauswahl in einem Online‑Panel (Kantar), quotiert nach Geschlecht, Alter und Bundesland; zusätzliche gezielte Rekrutierung über den Aktion‑Mensch‑Newsletter zur Sicherstellung ausreichender Fallzahlen in Subgruppen; nachträgliche Gewichtung nach Schulbildung, Migrationshintergrund, LGBTQ+-Zugehörigkeit, Beeinträchtigung und Armut.<concept/></sampProc><sampProc xml:lang="de">Nicht-probabilistische Quotenauswahl in einem Online‑Panel (Kantar), quotiert nach Geschlecht, Alter und Bundesland; zusätzliche gezielte Rekrutierung über den Aktion‑Mensch‑Newsletter zur Sicherstellung ausreichender Fallzahlen in Subgruppen; nachträgliche Gewichtung nach Schulbildung, Migrationshintergrund, LGBTQ+-Zugehörigkeit, Beeinträchtigung und Armut.<concept/></sampProc>
        <collMode xml:lang="en">Selbstausfüller:CAWI(Computerunterstütztes Web-Interview)<concept/></collMode><collMode xml:lang="de">Selbstausfüller:CAWI(Computerunterstütztes Web-Interview)<concept/></collMode>
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