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      <abstract xml:lang="en">Die Dekarbonisierung der Industrie erfordert intensive internationale Zusammenarbeit und vereint klima-, industrie- und geopolitische Dimensionen, was ihre außenpolitische Gestaltung komplex macht. Das Studienprojekt untersucht zwei zentrale Fragen: Wie positioniert sich Deutschland in der internationalen Kooperationslandschaft zur Industriedekarbonisierung? Wie kann es seine bilateralen Partnerschaften nutzen, um die globale Industriedekarbonisierung zu fördern.  Die Ergebnisse zeigen, dass Deutschland in zahlreichen internationalen Formaten aktiv ist, auch wenn politisch vor allem der Klimaklub hervorgehoben wird. Mithilfe eines entwickelten außenpolitischen Instrumentenkastens analysiert die Studie die bilaterale Zusammenarbeit mit Indien und Kenia. Dabei wird deutlich, dass diese Kooperationen bislang unterentwickelt sind, jedoch erhebliches Potenzial bieten: Sie könnten gegenseitige Vorteile schaffen, Partnerschaften stärken und wichtige Impulse für die globale Transformation setzen.  Aktuell ist die außenpolitische Strategie zur Industriedekarbonisierung in beiden Ländern noch fragmentiert und schwach ausgeprägt. Zwar kommen einzelne Instrumente bereits zum Einsatz, sie zielen jedoch häufig auf andere Bereiche wie die Dekarbonisierung des Stromsektors. Die Studie empfiehlt daher einen ganzheitlichen Ansatz. Dazu zählen insbesondere der Aufbau grüner Energiesysteme sowie die gezielte Förderung innovativer Produktionsverfahren zur Reduktion industrieller Prozessemissionen. Letzterer Aspekt sollte stärker gewichtet werden.  Der zugrunde liegende Datensatz bietet einen Überblick über die Beteiligung Deutschlands, Indiens und Kenias an internationalen Kooperationsformaten. Ein spezifisches bilaterales Format Deutschlands zur Industriedekarbonisierung existiert bislang nicht, jedoch zeigen bestehende Kooperationen in angrenzenden Bereichen bereits implizite Anknüpfungspunkte.</abstract><abstract xml:lang="de">Die Dekarbonisierung der Industrie erfordert intensive internationale Zusammenarbeit und vereint klima-, industrie- und geopolitische Dimensionen, was ihre außenpolitische Gestaltung komplex macht. Das Studienprojekt untersucht zwei zentrale Fragen: Wie positioniert sich Deutschland in der internationalen Kooperationslandschaft zur Industriedekarbonisierung? Wie kann es seine bilateralen Partnerschaften nutzen, um die globale Industriedekarbonisierung zu fördern.  Die Ergebnisse zeigen, dass Deutschland in zahlreichen internationalen Formaten aktiv ist, auch wenn politisch vor allem der Klimaklub hervorgehoben wird. Mithilfe eines entwickelten außenpolitischen Instrumentenkastens analysiert die Studie die bilaterale Zusammenarbeit mit Indien und Kenia. Dabei wird deutlich, dass diese Kooperationen bislang unterentwickelt sind, jedoch erhebliches Potenzial bieten: Sie könnten gegenseitige Vorteile schaffen, Partnerschaften stärken und wichtige Impulse für die globale Transformation setzen.  Aktuell ist die außenpolitische Strategie zur Industriedekarbonisierung in beiden Ländern noch fragmentiert und schwach ausgeprägt. Zwar kommen einzelne Instrumente bereits zum Einsatz, sie zielen jedoch häufig auf andere Bereiche wie die Dekarbonisierung des Stromsektors. Die Studie empfiehlt daher einen ganzheitlichen Ansatz. Dazu zählen insbesondere der Aufbau grüner Energiesysteme sowie die gezielte Förderung innovativer Produktionsverfahren zur Reduktion industrieller Prozessemissionen. Letzterer Aspekt sollte stärker gewichtet werden.  Der zugrunde liegende Datensatz bietet einen Überblick über die Beteiligung Deutschlands, Indiens und Kenias an internationalen Kooperationsformaten. Ein spezifisches bilaterales Format Deutschlands zur Industriedekarbonisierung existiert bislang nicht, jedoch zeigen bestehende Kooperationen in angrenzenden Bereichen bereits implizite Anknüpfungspunkte.</abstract>
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